wird regensdorf zum surfmekka der schweiz?

Als neue "Schreibfee" der Redaktion vom waveup Magazin kann ich es mir nicht entgehen lassen , euch das waveup Projekt vorzustellen. Ich frage mich dabei vor allem, wer von den surfbegeisterten Menschen waveup in der Schweiz noch nicht kennt?!

 

 

Waveup wird von der Vision angetrieben, in der Schweiz eines Tages surfen zu können – auch ohne Meer. Somit arbeitet das Team von waveup seit 2012 mit Nachdruck an der Planung und Konzeptionierung eines künstlich errichteten Sees, in welchem mittels eines Wellengenerators gesurft werden kann.  Der Surfpark wäre die erste wettkampftaugliche Surfanlage auf europäischem Festland überhaupt, auf dem Surfer aus der ganzen Schweiz und von den Nachbarländern surfen könnten.

 

Standort

Die Fläche soll 52000 m2 gross sein, bis jetzt ist die Finanzierung bereits zu dreissig Prozent gesichert. Rund um diese Hauptattraktion soll eine Sport, Bildungs- und Naturoase für jedermann entstehen. Ein Strandferien- Feeling soll beim Surfsee auch mittels kulinarischer Leckerbissen in Kombinationen mit der faszinierenden Sportart Surfen vermittelt werden.  Entstehen und gebaut werden soll die Welle übrigens in Regensdorf, ein Standort, welcher in allen Aspekten zu waveup passt.  Die Anlage grenzt an die Sportanlage Wiesacher, somit steht der Sportförderung nichts mehr im Wege.

 

Anlage

 

Der Surfpark soll in erster Linie dem Breitensport sowie der Jugend – und Nachwuchsförderung dienen. Das Angebot wird zu 90% der breiten Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Mit rund 10% steht das Leistungsziel Spitzensport für Surfer zur Wettkampfvorbereitung im Vordergrund.

 

Die Anlage wird neben einem North & South Wave Badestrand auch eine Bar und ein Restaurant, einen Eventbereich und einen See-Kindergarten anbieten. Der Seekindergarten soll bereits die jüngste Generation im Bezug zum Wasser sensibilisieren und den Bezug zum Wasser und den nachhaltigen Umgang mit seinen Ressourcen fördern. Anfangs 2019 wird man sich mit dem Gemeinderat vertieft um die Schulpflege und Bildung kümmern,  hierfür wurde Seitens waveup Livia Fürst als Leiterin Bildung ins Team geholt.

weitere Attraktivitäten

 

Zudem kommen weitere Attraktionen wie einen Lehrpfad und Spielplatz, ein botanischer Garten, ein Pumptrack zum Biken und BMX fahren und eine Skate Bowl zum Skateboarden. Da der Surfpark in einen riesigen Naturpark eingebettet wird, soll die Pflanzenwelt der Schweiz mit der nationalen Flora und Fauna gefördert werden. Der Naturpark soll der Bildung wie auch der Erholung dienen. Mit einem Bildungspfad schafft waveup die Grundlage für Schulklassen, welche in Exkursionen ergänzend zum Unterricht den Park besuchen können.  Somit dient das Ganze Projekt auch der Bildung.

 

 

Wie sieht der weitere "Fahrplan" des Projektes aus?

 

Umweltbericht und Lärmgutachten sind momentan in Bearbeitung und werden bis im November vorliegen.

 

Entscheidend ist, wie das Volk im März 2019 abstimmen wird. Zwar werden sie sich nicht zum konkreten Projekt äussern können, dafür können sie aber darüber entscheiden, ob die Landwirtschaftszone , auf der die Fläche entstehen soll, umgezont  wird. So stünde dem Projekt nichts mehr im Wege. Bis jetzt liegt die grösste Sorge der Kritiker bei dem Lärm und möglichem Verkehr, den das Projekt gegebenenfalls mit sich ziehen könnte. Jedoch unterstützt waveup die Anreise mit ÖV und auch der Geräuschpegel durch den Wellengenerator soll nicht über 40 Dezibel liegen ( vergleichbar mit dem Geräuschpegel einer Waschmaschine) .

 

Wird das Projekt angenommen und die Umzonung nach der Abstimmung veranlasst, wird waveup im Sommer 2019 ein Baueingabeverfahren einreichen können. Danach könnte dann mit dem Beginn des Baus der Surfanlage begonnen werden. 

 

Die Eröffnung ist für den Sommer 2020 geplant und wird über 5000 Surfer vom Inland begeistern, diverse Surfer aus den Nachbarländern werden dazu kommen und somit bis zu 225'000 Besucher pro Jahr anlocken. Es kann auch im Winter im Neopren-Anzug gesurft werden, denn die Anlage soll während zehn Monaten pro Jahr offen sein und für die Regensdorfer Bevölkerung wäre der Eintritt gratis. Der Preis für eine Stunde Surfen soll im Schnitt 65 Franken betragen. Zur Anlage gehören 35 Festangestellte und 50 temporäre Mitarbeiter.

 

Es bleibt sehr spannend und wir kämpfen weiter für und mit waveup nicht zuletzt auch mit der Hoffnung, viele junge surfbegeisterte Regensdorfer für die Abstimmung im März gewinnen zu können.

 

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