Zürich Openair '19

what really happeneD...!

What a show, what a festival! 

 

Es mag vielleicht welche geben die sagen, das das Zürich Openair sei "kein wirkliches letztes Openair der Saison", es sei das Gampel beispielsweise...jedoch zeugen nicht nur die guten Besucherzahlen von 82'000 verkauften Ticketeinheiten von der wachsenden Beliebtheit des Festivals, sondern auch die genialen und bunt gemischten Acts von Calvin Harris, Macklemore, zu Billie Eilisch, Giant Rooks, Alle Farben bis hin zu John Hopkins und Paul Kalkbrenner von einer grossartigen Organisation. Die Passion für Musik im Hintergrund. Nicht zuletzt sorgten auch die optimalen Wetterbedingungen für die perfekten Voraussetzungen während vier Tagen Festival-Vibes. Das Festivalgelände überzeugte nebst aufwendiger Dekoration erneut mit vielen Food Ständen. So kamen auch die Gourmet's unter den Festivalbesuchern voll in den Genuss von kulinarischen Leckerbissen. Ich entdeckte sogar einen Hair-Stylist Stand mit Festival-Hair Angebot, sowie einen NiKiN Clothing Stand und diverse andere. Und hey mal unter uns, die Zürcher sind gar nicht so arrogant wie alle denken! Zudem kamen diverse Gäste aus komplett anderen Regionen der Schweiz zu Besuch. Die Dialekte hörte man bunt gemischt über das Festival-Gelände schreien! 

 

Mood...

Die Stimmung, oder auch der "Festival-mood" war angenehm, gehypet und positiv. So reichte das Repertoir der Festivalbesucher von bunten und schrillen Vögeln über Wannabe-Posers, Familien, Bloggers und Fashionistas, verliebte Päärchen, Teeniegangs und Girls-Kliquen bis hin zu den besten "Brudis". Bunt gemischtes Publikum für die Bands also. Da und dort mischte sich auch der eine oder andere Star unter die Konzertbesucher. Wer das war behalte ich hier allerdings ganz diskret für mich. 

 

Musik...

Da gab's wahrlich viele Neuentdeckungen für mich dieses Jahr, so lernte ich Bands wie Yeasayer kennen, Metronomy  oder Mavi Phoenix, Low Island oder Babeheaven. Mavi Phoenix aus Österreich rappte alle zu Tode, Billie Eilish killte mit ihren Gothik-Einlagen alle Teenieherzen, Foals überzeugten mit feinstem Indie Rock und meine absolute Neuentdeckung Giant Rook aus Deutschland zeigten der Menge, was Indie Rock wirklich ist! So fegte der Leadsänger wie der junge Mick Jagger über die Bühne und holte mit echter Sympathie und Freude seine Fans komplett ab. Ja Jungs, ihr habt uns ganz schön umgehauen. 

Natürlich darf ich die grossen Acts wie unser Pro aus Schottland, Calvin Harris nicht vergessen. Die Swedish House Maffia war mir dann ein Tick zu heftig und da war doch noch Macklemore! Ja, der roughe sympathische Rapper aus Seattle und seine Crew haben es sowas von drauf!! Es sei die allerletzte Show ihrer Europatour, rief er durchs Mikrofon der tobenden Masse zu. Hinter mir fiel dann eine Junge Dame beinahe in Ohnmacht und ihr ganzer Körper zitterte, denn Macklemore gratuliere ihr dank dem selbstgemachten Plakat ihrer kleinen Schwester höchstpersönlich zum Geburtstag und ich hatte Angst, dass die Santiäter sie gleich holen müssten. Ein durchaus persönlicher, aber auch zuckersüsser Moment des Festivals.  Die spektakulären Bühnenshows waren übrigens nicht weniger schlecht gemacht! Chapeau an die Stage-Bauer, Ticket-Staff und alle hart Arbeitenden, welche vor allem auch hinter der Bühne die Zügel in den Händen hielten.Denn insgesamt traten rund 80 nationale und internationale Bands am diesjährigen Zürich Openair auf.  

 

Memories...

Für mich in Erinnerung bleibt wohl dieses Jahr Giant Rooks das tolle Festivalgelände, die Einlassschlange am Donnerstag-Abend, der Geburtstagshype am Macklemore-Konzert am Samstag Abend, Alle Farben, welche immer wieder überzeugen und die Junge Wienerin Mavi natürlich, welche mit ihrem Girl Power und Flow punktete.

Vielleicht eines der letzten Openairs dieses Jahres, jedoch nicht das letzte aller Tage! Wer wohl nächstes Jahr im Timtable erscheinen wird? Bestimmt gibt's auch dann wieder die eine oder andere Überraschung der Superlative! 

 

Danke Zurich Openair, du warst gut - sau gut!